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Lager, Halle, Werkstatt, Logistik

Videoüberwachung fürs Firmengelände: Lager, Halle und Hof im Blick

Auf einem Betriebsgelände sichern Sie drei Dinge: den Zaun mit dem Hof, die Halle selbst und das, was darin steht. Welche Schicht welche Technik braucht und wer nachts reagiert, steht auf dieser Seite. Auf Wunsch holen wir drei Angebote geprüfter Anbieter für Ihr Gelände ein.

Schritt 1 von 2 ≈ 2 Min

Ihr Gelände angeben

Halle, Hof, Freilager. Zwei Minuten, dann melden sich drei Anbieter.

DSGVO-konform Sichere Übermittlung
Lageplan eines Betriebsgeländes von oben: eingezäunter Hof mit Freilager und Einfahrt, eine Halle mit drei Toren an der Rampe und einem Lkw, Regale und Büro in der Halle. Drei Kameras sehen auf Hof und Einfahrt, ihre Blickwinkel enden am Zaun. Die Straße ist ausgenommen. Halle Büro Freilager Hof Rampe Einfahrt Straße: nicht im Bild 1 2 3
1 Zaun, Einfahrt und Hof 2 Hülle der Halle 3 In der Halle Blickwinkel der Kameras Kontakt an Tor und Tür

Kostenlos und unverbindlich · über 1.000 Anfragen vermittelt · 4,3 von 5 aus 9 Bewertungen auf Trustpilot

Von außen nach innen: drei Schichten auf dem Gelände

Je früher ein Alarm kommt, desto mehr Zeit bleibt zum Reagieren. Deshalb wird ein Betriebsgelände von außen nach innen geplant. Die Ziffern entsprechen dem Lageplan oben.

  1. 1

    Zaun, Einfahrt und Hof

    Die äußere Schicht. Kameras mit Bewegungserkennung an Masten oder an der Halle zeigen, wer sich nachts auf dem Gelände bewegt, bevor jemand an einem Tor steht. Gute Systeme unterscheiden Menschen und Fahrzeuge von Tieren, Planen im Wind und Scheinwerfern. Fachleute nennen den Schutz der Grundstücksgrenze Perimeterschutz. Dazu gehören manchmal auch Sensoren am Zaun selbst.

    Üblich an dieser Stelle

    • Kameras mit Bewegungserkennung
    • Beleuchtung
    • Sensoren am Zaun
    • Schild an der Einfahrt
  2. 2

    Tore, Rampen, Türen und Dach

    Die Hülle der Halle. Jedes Rolltor, jede Rampe, jede Tür und jedes erreichbare Fenster meldet, wenn es geöffnet oder aufgehebelt wird. Oft vergessen werden Lichtkuppeln und Rauchabzüge im Dach. Fachleute nennen das Außenhautüberwachung. Ihr Vorteil: Der Alarm kommt, bevor jemand drin ist.

    Üblich an dieser Stelle

    • Kontakte an Toren und Türen
    • Glasbruch an Fenstern
    • Öffnungen im Dach
  3. 3

    In der Halle

    Die letzte Schicht für den Fall, dass jemand die Hülle überwindet, zum Beispiel durch eine Leichtbauwand. Sensoren für Bewegung in den Gängen und an Regalen mit hohem Wert, dazu ein eigener Bereich für Büro und Technikraum. Zwischen Hochregalen braucht das eine Planung nach Sichtlinien, sonst bleiben tote Winkel.

    Üblich an dieser Stelle

    • Bewegung in den Gängen
    • Büro als eigener Bereich
    • Wertlager gesondert

Nicht jedes Lager braucht alle drei Schichten gleich dicht. Wie viel nötig ist, hängt an dem, was dort liegt, und an dem, was Ihr Versicherer verlangt. Warum Versicherer eine geprüfte Anlage verlangen, steht im Ratgeber. Und wer nachts den Alarm annimmt und prüft, erklärt unsere Seite Alarmanlage mit Leitstelle.

Feste Kameras, Kameraturm oder Wachdienst: was zu Ihrem Gelände passt

Die Technik folgt der Lage, nicht umgekehrt. Fünf Lagen, die uns oft begegnen, und was dort meist passt.

Eigene Halle, eingezäunter Hof, dauerhaft genutzt
Feste Kameras an Halle und Masten, Kontakte an Toren und Türen, der Alarm geht an eine besetzte Stelle. Hier ist Kaufen über mehrere Jahre meist die günstigere Rechnung.
Freilager mit Material, Containern oder Fahrzeugen
Kameras mit Bewegungserkennung und gute Beleuchtung. Wichtig ist, dass die besetzte Stelle das Bild prüft, bevor jemand rausfährt. Sonst zahlen Sie für jeden Fuchs auf dem Hof.
Gemietete Halle oder Fläche auf Zeit
Funktechnik, die beim Auszug mitgeht, und Kameras ohne lange Leitungen. Bohrungen, Masten und Schilder vorher mit dem Vermieter klären.
Umbau, Erweiterung oder Fläche ohne Strom
Ein gemieteter Kameraturm für die Übergangszeit. Er bringt seine Stromversorgung mit und zieht danach wieder ab. Wie Turmmiete gerechnet wird, steht auf unserer Seite zur Baustellenüberwachung.
Hohe Werte, am Wochenende niemand da
Ein Wachdienst zusätzlich zur Technik: als Streife zu festen Zeiten oder nur dann, wenn sich ein Alarm bestätigt. Fachleute nennen den zweiten Weg Alarmverfolgung.

Schichtbetrieb, Lkw und Fremdfirmen: was im Alltag zählt

Eine Halle ist selten ganz leer. Spätschicht, Lieferungen am frühen Morgen, ein Fahrer, der nachts auf dem Hof wartet. Die Anlage muss das abbilden. Sonst wird sie irgendwann nicht mehr eingeschaltet, oder sie meldet so oft, dass niemand mehr hinsieht.

Logistikhalle mit Laderampe, Flutlicht und Außenkamera bei Nacht
  1. 1 Bereiche getrennt schalten: Hof und Tore scharf, während in der Halle noch die Spätschicht arbeitet. Oder das Büro scharf, während das Lager läuft.
  2. 2 Eigene Codes oder Chips je Schicht oder Person, damit sichtbar bleibt, wer zuletzt geschaltet hat und wann.
  3. 3 Eine Regel für Lkw, die nachts ankommen oder auf dem Hof stehen: Wo parken sie, was sieht die Kamera dort, und wen ruft die besetzte Stelle an?
  4. 4 Eine Einweisung für alle, die schalten. Fragen Sie im Angebot, wer sie übernimmt und was ein Fehlalarm kostet.

Was auf dem Firmengelände gefilmt werden darf

Das eigene Gelände in der Regel ja, wenn ein klarer Zweck dahintersteht, etwa der Schutz vor Diebstahl und unbefugtem Betreten. Gehwege, Straßen und Nachbargrundstücke bleiben draußen. Lassen Sie sich zeigen, wie solche Bereiche im Bild ausgeblendet werden.

Auf einem Betriebsgelände sind fast immer Menschen im Bild, die nicht zu Ihnen gehören: Fahrer, Fremdfirmen, Besucher. Sie erfahren durch das Schild an der Einfahrt davon. Für Ihre Beschäftigten gilt mehr. Sie müssen wissen, wo Kameras hängen, Pausen- und Sozialräume bleiben frei, und gibt es einen Betriebsrat, bestimmt er nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 Betriebsverfassungsgesetz mit. An Rampe und Tor, wo den ganzen Tag gearbeitet wird, hat sich bewährt, dass die Kameras nur außerhalb der Betriebszeiten aufzeichnen.

Gespeichert wird nur so lange, wie Sie die Aufnahmen brauchen, um einen Vorfall aufzuklären. Die Aufsichtsbehörden erwarten kurze Fristen von wenigen Tagen.

Orientierung, keine Rechtsberatung. Lassen Sie den Aufbau im Einzelfall fachlich prüfen, bevor die erste Kamera hängt. Ausführlicher im Ratgeber: Was Sie mit einer Kamera filmen dürfen und was nicht.

Dieses Gelände wird videoüberwacht

Verantwortlich
Name, Anschrift und Kontakt Ihrer Firma
Datenschutzbeauftragter
Kontakt, falls Sie einen benannt haben
Zweck und Rechtsgrundlage
Schutz vor Diebstahl und unbefugtem Betreten, berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
Speicherdauer
Die Frist, die Sie festgelegt haben
Weitere Informationen
Am Empfang oder unter Ihrer Internetadresse
Beispiel für ein Schild an der Einfahrt, kein Rechtstext.
Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Lager, Halle und Betriebsgelände

Kurz beantwortet, damit Sie die Angebote schneller einordnen können.

Darf ich mein Firmengelände mit Kameras überwachen?
In der Regel ja, wenn die Kameras das eigene Gelände zeigen und einem klaren Zweck dienen, etwa dem Schutz vor Diebstahl und unbefugtem Betreten. Öffentliche Wege, Straßen und Nachbargrundstücke gehören nicht ins Bild. An der Einfahrt informiert ein Schild, dass das Gelände videoüberwacht wird. Für Ihre Beschäftigten gelten zusätzliche Regeln, und gibt es einen Betriebsrat, bestimmt er mit. Das ist eine Orientierung und keine Rechtsberatung.
Was muss auf dem Schild an der Einfahrt stehen?
Dass gefilmt wird, wer verantwortlich ist und wie man ihn erreicht, gegebenenfalls die Kontaktdaten Ihres Datenschutzbeauftragten, der Zweck und die Rechtsgrundlage, die Speicherdauer und wo die übrigen Informationen zu finden sind, etwa am Empfang oder auf Ihrer Website. Ein Kamerasymbol allein reicht nicht. Das Schild hängt dort, wo man es vor dem Betreten des Geländes sieht.
Reicht eine Kamera für eine Lagerhalle?
Selten. Eine Kamera zeigt, was passiert, aber wenn nachts niemand auf das Bild schaut, bleibt es bei einer Aufnahme. Üblich sind Kontakte an Toren und Türen, Sensoren in der Halle, Kameras mit Bewegungserkennung auf dem Hof und eine rund um die Uhr besetzte Stelle, die einen Alarm am Bild prüft. Erst wenn sich der Verdacht bestätigt, fährt ein Wachdienst raus.
Kameraturm oder feste Kameras: was passt zu meinem Gelände?
Feste Kameras an Halle und Masten, wenn das Gelände dauerhaft genutzt wird und Strom anliegt. Ein gemieteter Kameraturm passt für eine Übergangszeit: Umbau, Erweiterung, ein Freilager auf Zeit oder eine Fläche ohne Strom. Wie Turmmiete gerechnet wird, steht auf unserer Seite zur Baustellenüberwachung.
Was kostet die Absicherung einer Lagerhalle?
Einen Pauschalpreis gibt es nicht. Den Preis bestimmen die Länge von Zaun und Hof, die Zahl der Tore, Rampen und Türen, die Zahl der Kameras und ob dafür Masten gesetzt oder Leitungen gezogen werden müssen. Dazu kommt der Weg im Alarmfall: eine Meldung an Ihr Telefon, eine besetzte Stelle, die das Bild prüft, oder ein Wachdienst, der rausfährt. Drei Angebote für dasselbe Gelände zeigen Ihnen die Spanne.
Wie vermeide ich Fehlalarme im Schichtbetrieb?
Mit Bereichen, die getrennt scharf geschaltet werden, etwa Hof und Halle oder Halle und Büro. Dazu Kameras, die Menschen und Fahrzeuge von Tieren, Planen und Scheinwerfern unterscheiden, und eine klare Regel, wer bei Schichtende schaltet. Lassen Sie sich im Angebot schriftlich geben, was ein Fehlalarm kostet und wer Ihre Leute einweist.
Verlangt der Versicherer eine bestimmte Anlage?
Das hängt an Ihrem Vertrag und an dem, was gelagert ist. Bei höheren Werten verlangen Versicherer häufig eine Anlage nach einem anerkannten Standard, üblich ist die VdS-Anerkennung, eingebaut von einem anerkannten Fachbetrieb, dazu regelmäßige Wartung. Fragen Sie vor der Beauftragung nach und geben Sie die Vorgabe in der Anfrage an, dann rechnen alle drei Anbieter darauf.

So läuft die Vermittlung

  1. 1 Lager oder Halle wählen und Kontaktdaten hinterlassen. Das dauert etwa zwei Minuten.
  2. 2 Drei geprüfte Anbieter aus Ihrer Region melden sich telefonisch. Nennen Sie eine Nummer, unter der Sie tagsüber erreichbar sind.
  3. 3 Sie vergleichen die drei Angebote und entscheiden, ob und mit wem es weitergeht.

Wir verkaufen und installieren nicht selbst. Zurück zum Überblick für Gewerbe, mehr Hintergrund im Ratgeber: was ein Gewerbeobjekt an Technik braucht.

Schritt 1 von 2 ≈ 2 Min

Drei Angebote für Ihr Gelände

Kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden, mit wem es weitergeht.

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