Lager, Halle, Werkstatt, Logistik
Videoüberwachung fürs Firmengelände: Lager, Halle und Hof im Blick
Auf einem Betriebsgelände sichern Sie drei Dinge: den Zaun mit dem Hof, die Halle selbst und das, was darin steht. Welche Schicht welche Technik braucht und wer nachts reagiert, steht auf dieser Seite. Auf Wunsch holen wir drei Angebote geprüfter Anbieter für Ihr Gelände ein.
Ihr Gelände angeben
Halle, Hof, Freilager. Zwei Minuten, dann melden sich drei Anbieter.
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Von außen nach innen: drei Schichten auf dem Gelände
Je früher ein Alarm kommt, desto mehr Zeit bleibt zum Reagieren. Deshalb wird ein Betriebsgelände von außen nach innen geplant. Die Ziffern entsprechen dem Lageplan oben.
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Zaun, Einfahrt und Hof
Die äußere Schicht. Kameras mit Bewegungserkennung an Masten oder an der Halle zeigen, wer sich nachts auf dem Gelände bewegt, bevor jemand an einem Tor steht. Gute Systeme unterscheiden Menschen und Fahrzeuge von Tieren, Planen im Wind und Scheinwerfern. Fachleute nennen den Schutz der Grundstücksgrenze Perimeterschutz. Dazu gehören manchmal auch Sensoren am Zaun selbst.
Üblich an dieser Stelle
- Kameras mit Bewegungserkennung
- Beleuchtung
- Sensoren am Zaun
- Schild an der Einfahrt
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Tore, Rampen, Türen und Dach
Die Hülle der Halle. Jedes Rolltor, jede Rampe, jede Tür und jedes erreichbare Fenster meldet, wenn es geöffnet oder aufgehebelt wird. Oft vergessen werden Lichtkuppeln und Rauchabzüge im Dach. Fachleute nennen das Außenhautüberwachung. Ihr Vorteil: Der Alarm kommt, bevor jemand drin ist.
Üblich an dieser Stelle
- Kontakte an Toren und Türen
- Glasbruch an Fenstern
- Öffnungen im Dach
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In der Halle
Die letzte Schicht für den Fall, dass jemand die Hülle überwindet, zum Beispiel durch eine Leichtbauwand. Sensoren für Bewegung in den Gängen und an Regalen mit hohem Wert, dazu ein eigener Bereich für Büro und Technikraum. Zwischen Hochregalen braucht das eine Planung nach Sichtlinien, sonst bleiben tote Winkel.
Üblich an dieser Stelle
- Bewegung in den Gängen
- Büro als eigener Bereich
- Wertlager gesondert
Nicht jedes Lager braucht alle drei Schichten gleich dicht. Wie viel nötig ist, hängt an dem, was dort liegt, und an dem, was Ihr Versicherer verlangt. Warum Versicherer eine geprüfte Anlage verlangen, steht im Ratgeber. Und wer nachts den Alarm annimmt und prüft, erklärt unsere Seite Alarmanlage mit Leitstelle.
Feste Kameras, Kameraturm oder Wachdienst: was zu Ihrem Gelände passt
Die Technik folgt der Lage, nicht umgekehrt. Fünf Lagen, die uns oft begegnen, und was dort meist passt.
- Eigene Halle, eingezäunter Hof, dauerhaft genutzt
- Feste Kameras an Halle und Masten, Kontakte an Toren und Türen, der Alarm geht an eine besetzte Stelle. Hier ist Kaufen über mehrere Jahre meist die günstigere Rechnung.
- Freilager mit Material, Containern oder Fahrzeugen
- Kameras mit Bewegungserkennung und gute Beleuchtung. Wichtig ist, dass die besetzte Stelle das Bild prüft, bevor jemand rausfährt. Sonst zahlen Sie für jeden Fuchs auf dem Hof.
- Gemietete Halle oder Fläche auf Zeit
- Funktechnik, die beim Auszug mitgeht, und Kameras ohne lange Leitungen. Bohrungen, Masten und Schilder vorher mit dem Vermieter klären.
- Umbau, Erweiterung oder Fläche ohne Strom
- Ein gemieteter Kameraturm für die Übergangszeit. Er bringt seine Stromversorgung mit und zieht danach wieder ab. Wie Turmmiete gerechnet wird, steht auf unserer Seite zur Baustellenüberwachung.
- Hohe Werte, am Wochenende niemand da
- Ein Wachdienst zusätzlich zur Technik: als Streife zu festen Zeiten oder nur dann, wenn sich ein Alarm bestätigt. Fachleute nennen den zweiten Weg Alarmverfolgung.
Schichtbetrieb, Lkw und Fremdfirmen: was im Alltag zählt
Eine Halle ist selten ganz leer. Spätschicht, Lieferungen am frühen Morgen, ein Fahrer, der nachts auf dem Hof wartet. Die Anlage muss das abbilden. Sonst wird sie irgendwann nicht mehr eingeschaltet, oder sie meldet so oft, dass niemand mehr hinsieht.

- 1 Bereiche getrennt schalten: Hof und Tore scharf, während in der Halle noch die Spätschicht arbeitet. Oder das Büro scharf, während das Lager läuft.
- 2 Eigene Codes oder Chips je Schicht oder Person, damit sichtbar bleibt, wer zuletzt geschaltet hat und wann.
- 3 Eine Regel für Lkw, die nachts ankommen oder auf dem Hof stehen: Wo parken sie, was sieht die Kamera dort, und wen ruft die besetzte Stelle an?
- 4 Eine Einweisung für alle, die schalten. Fragen Sie im Angebot, wer sie übernimmt und was ein Fehlalarm kostet.
Was auf dem Firmengelände gefilmt werden darf
Das eigene Gelände in der Regel ja, wenn ein klarer Zweck dahintersteht, etwa der Schutz vor Diebstahl und unbefugtem Betreten. Gehwege, Straßen und Nachbargrundstücke bleiben draußen. Lassen Sie sich zeigen, wie solche Bereiche im Bild ausgeblendet werden.
Auf einem Betriebsgelände sind fast immer Menschen im Bild, die nicht zu Ihnen gehören: Fahrer, Fremdfirmen, Besucher. Sie erfahren durch das Schild an der Einfahrt davon. Für Ihre Beschäftigten gilt mehr. Sie müssen wissen, wo Kameras hängen, Pausen- und Sozialräume bleiben frei, und gibt es einen Betriebsrat, bestimmt er nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 Betriebsverfassungsgesetz mit. An Rampe und Tor, wo den ganzen Tag gearbeitet wird, hat sich bewährt, dass die Kameras nur außerhalb der Betriebszeiten aufzeichnen.
Gespeichert wird nur so lange, wie Sie die Aufnahmen brauchen, um einen Vorfall aufzuklären. Die Aufsichtsbehörden erwarten kurze Fristen von wenigen Tagen.
Orientierung, keine Rechtsberatung. Lassen Sie den Aufbau im Einzelfall fachlich prüfen, bevor die erste Kamera hängt. Ausführlicher im Ratgeber: Was Sie mit einer Kamera filmen dürfen und was nicht.
Dieses Gelände wird videoüberwacht
- Verantwortlich
- Name, Anschrift und Kontakt Ihrer Firma
- Datenschutzbeauftragter
- Kontakt, falls Sie einen benannt haben
- Zweck und Rechtsgrundlage
- Schutz vor Diebstahl und unbefugtem Betreten, berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
- Speicherdauer
- Die Frist, die Sie festgelegt haben
- Weitere Informationen
- Am Empfang oder unter Ihrer Internetadresse
Häufige Fragen zu Lager, Halle und Betriebsgelände
Kurz beantwortet, damit Sie die Angebote schneller einordnen können.
Darf ich mein Firmengelände mit Kameras überwachen?
Was muss auf dem Schild an der Einfahrt stehen?
Reicht eine Kamera für eine Lagerhalle?
Kameraturm oder feste Kameras: was passt zu meinem Gelände?
Was kostet die Absicherung einer Lagerhalle?
Wie vermeide ich Fehlalarme im Schichtbetrieb?
Verlangt der Versicherer eine bestimmte Anlage?
So läuft die Vermittlung
- 1 Lager oder Halle wählen und Kontaktdaten hinterlassen. Das dauert etwa zwei Minuten.
- 2 Drei geprüfte Anbieter aus Ihrer Region melden sich telefonisch. Nennen Sie eine Nummer, unter der Sie tagsüber erreichbar sind.
- 3 Sie vergleichen die drei Angebote und entscheiden, ob und mit wem es weitergeht.
Wir verkaufen und installieren nicht selbst. Zurück zum Überblick für Gewerbe, mehr Hintergrund im Ratgeber: was ein Gewerbeobjekt an Technik braucht.
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