Einzelhandel, Praxis, Apotheke, Gastronomie
Überwachungskamera fürs Geschäft: Laden und Praxis bei Tag und Nacht absichern
Tagsüber geht es um Ladendiebstahl und die Kasse, nachts um Tür, Schaufenster und Hintereingang. Dafür braucht es unterschiedliche Technik. Sagen Sie uns, was Sie haben: Wir holen drei Angebote geprüfter Anbieter für Ihr Geschäft ein, kostenlos und unverbindlich.
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Ihr Geschäft angeben
Laden, Praxis, Apotheke oder Gastronomie. Zwei Minuten, dann melden sich drei Anbieter.
Ein Tag im Geschäft
Wann die Alarmanlage arbeitet und wann die Kamera
Ein Geschäft hat zwei Gesichter. Solange geöffnet ist, sind Menschen da, und die Kamera hilft. Sobald abgeschlossen ist, übernimmt die Alarmanlage. Das Beispiel zeigt einen Laden, der von 9 bis 19 Uhr geöffnet hat.
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1 20 bis 8 Uhr
Nachts ist die Alarmanlage scharf
Kontakte an Tür, Schaufenster und Hintereingang melden jedes Öffnen, ein Sensor im Verkaufsraum meldet Bewegung, ein weiterer auf der großen Scheibe meldet Glasbruch. Der Alarm geht an eine rund um die Uhr besetzte Stelle. Dort prüft jemand das Kamerabild und schickt bei Bedarf einen Wachdienst.
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2 gegen 8 Uhr
Beim Aufschließen schaltet eine Person unscharf
Am Bedienteil mit eigenem Code oder Chip. So bleibt nachvollziehbar, wer geöffnet hat. Wer morgens als Erstes kommt, sollte wissen, was bei einem Fehlalarm zu tun ist und wen er anruft.
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3 9 bis 19 Uhr
Während der Öffnungszeit arbeitet die Kamera
Sie zeigt Eingang, Gänge und Kasse und hält fest, was passiert. Gegen Überfall gibt es einen Taster unter dem Tresen, der still Alarm auslöst, ohne dass im Laden etwas zu hören ist. Fachleute nennen ihn Überfallmelder.
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4 gegen 19 Uhr
Bei Ladenschluss: abrechnen, wegschließen, scharf schalten
Bargeld in den Tresor, Lager und Hintertür abschließen, dann wird die Anlage scharf geschaltet. Steht im Hinterraum noch ein Fenster offen, zeigt das Bedienteil es sofort an und nicht erst nachts.
In Praxen und Apotheken sieht der Tag genauso aus, nur mit Sprechstunden statt Öffnungszeiten. Die Gastronomie schließt später, das Prinzip bleibt. Wie die besetzte Stelle einen Alarm prüft und wer dann rausfährt, steht auf unserer Seite wer nachts reagiert, wenn die Anlage auslöst.
Eingang, Kasse, Hintereingang: die vier Stellen im Geschäft
Ein Laden ist kein Haus mit vielen Fenstern. Meist gibt es vorn eine Tür mit großer Scheibe und hinten einen Ausgang zu Lager oder Hof. Dazwischen liegt die Kasse. An diesen Stellen setzt eine gute Planung an, nicht bei möglichst vielen Kameras.

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Eingang und Schaufenster
Die Tür bekommt einen Kontakt, die große Scheibe einen Sensor für Glasbruch. Eine Kamera innen über der Tür zeigt jedes Gesicht, das hereinkommt, ohne den Gehweg zu erfassen.
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Kasse und Tresen
Hier liegt das Bargeld. Eine Kamera mit Blick auf die Kundenseite und die Kassenlade, dazu der stille Taster gegen Überfall. Den Arbeitsplatz selbst nicht dauerhaft ins Bild nehmen, mehr dazu weiter unten.
- 3
Hintereingang und Lager
Der Weg, den von der Straße aus niemand sieht. Kontakt an der Tür, Sensor im Lager und, wenn der Hof zum Geschäft gehört, nachts eine Kamera auf den Hof.
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Büro, Tresor und Technik
Wo Tageseinnahmen, Unterlagen und der Rechner mit der Warenwirtschaft stehen. Ein Sensor im Raum und ein Kontakt am Tresor genügen meist.
Wie Kameras aufgebaut sind, wo die Aufnahmen liegen und was sie bei Nacht noch erkennen, steht auf unserer Seite mit den Grundlagen zur Kameratechnik.
Praxis, Apotheke, Gastronomie: was dort dazukommt
Der Grundaufbau ist überall derselbe. Was sich unterscheidet, sind die Werte im Raum und die Menschen, die nicht ins Bild gehören.
- Arztpraxis und Zahnarztpraxis
- Gesundheitsdaten, Rezeptvordrucke, Medikamente und teure Geräte. Eine Kamera gehört höchstens an den Eingang. Im Wartezimmer und in Behandlungsräumen hat sie nichts zu suchen, dort sind Gesundheitsdaten und die Schweigepflicht berührt. Wichtiger ist eine Alarmanlage, die nachts auch Aktenraum und Technik meldet.
- Apotheke
- Bargeld, hochpreisige Ware und Betäubungsmittel. Für deren Aufbewahrung gelten eigene Vorschriften. Eine Alarmanlage kann den Raum zusätzlich melden, ersetzt aber nicht, was dort vorgeschrieben ist. Häufig gewünscht ist ein stiller Alarm am Notdienstfenster, wenn nachts allein Dienst ist.
- Café, Restaurant, Imbiss
- Lange Öffnungszeiten, Lieferungen am Hintereingang und Gäste, die bleiben. Gäste dort zu filmen, wo sie essen, trinken und sich unterhalten, halten die Datenschutzbehörden in der Regel für unzulässig. Üblich sind Kameras an Eingang, Kasse, Lager und Hof, im Gastraum höchstens nach Feierabend.
- Juwelier, Optik, Elektronik
- Viel Wert auf wenig Fläche. Versicherer verlangen hier häufig eine anerkannte Alarmanlage und geprüfte Behältnisse. Bewährt: Vitrinen im Schaufenster abends leeren und die Ware über Nacht im Tresor lagern.
Verlangt Ihr Versicherer eine geprüfte Anlage, schreiben Sie es in die Anfrage, dann rechnen alle drei Anbieter darauf. Warum Versicherer eine geprüfte Anlage verlangen, steht im Ratgeber.
Kameras im Verkaufsraum: was gegenüber Kunden und Team gilt
Ein Verkaufsraum steht allen offen. Wer dort filmt, braucht einen klaren Grund, erfasst nur so viel wie nötig und weist vorher sichtbar darauf hin. Für das eigene Team gilt mehr, weil es den ganzen Tag im Bild sein kann.
Üblich und in der Regel zulässig
- Eingang von innen, mit Blick auf die Tür
- Gänge und Regale mit Ware, die oft gestohlen wird
- Kassenbereich mit Blick auf Kundenseite und Kassenlade
- Lager, Hintereingang und Hof, vor allem nachts
Bleibt ohne Kamera
- Umkleiden, Toiletten, Pausen- und Sozialräume
- Arbeitsplätze als Dauerbild, an denen jemand den ganzen Tag steht
- Wartezimmer, Behandlungsräume und Gasträume
- Gehweg, Straße und das Geschäft nebenan
Ihr Team
Alle müssen wissen, wo Kameras hängen und wofür. Gibt es einen Betriebsrat, bestimmt er nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 Betriebsverfassungsgesetz mit. Kameras können Verhalten und Leistung erfassen, auch wenn sie gegen Diebstahl hängen.
Das Schild am Eingang
Es hängt so, dass man es vor dem Betreten sieht: dass gefilmt wird, wer verantwortlich ist und wo die übrigen Angaben stehen. Ein Kamerasymbol allein reicht nicht.
Wie lange gespeichert wird
Nur so lange, wie Sie die Aufnahmen brauchen, um einen Vorfall aufzuklären. Die Aufsichtsbehörden erwarten kurze Fristen von wenigen Tagen. Ton bleibt grundsätzlich aus.
Orientierung, keine Rechtsberatung. Einzelfälle werden unterschiedlich beurteilt. Lassen Sie sich vom Anbieter zeigen, wie Bereiche im Bild ausgeblendet werden, und den Aufbau im Zweifel fachlich prüfen. Ausführlicher im Ratgeber: Was Sie mit einer Kamera filmen dürfen und was nicht.
Häufige Fragen aus Läden, Praxen und Apotheken
Kurz beantwortet, damit Sie die Angebote schneller einordnen können.
Darf ich in meinem Geschäft eine Überwachungskamera aufhängen?
Darf die Kamera die Kasse filmen?
Was gilt in einer Arztpraxis oder Apotheke?
Brauche ich eine Kamera oder eine Alarmanlage?
Was kostet die Absicherung eines Ladens oder einer Praxis?
Was will die Versicherung für mein Geschäft sehen?
So läuft die Vermittlung
- 1 Ladengeschäft oder Praxis wählen und Kontaktdaten hinterlassen. Das dauert etwa zwei Minuten.
- 2 Drei geprüfte Anbieter aus Ihrer Region melden sich telefonisch. Nennen Sie deshalb eine Nummer, unter der Sie tagsüber erreichbar sind.
- 3 Sie vergleichen die drei Angebote und entscheiden, ob und mit wem es weitergeht.
Wir verkaufen und installieren nicht selbst. Zurück zum Überblick für Gewerbe, mehr Hintergrund im Ratgeber: was ein Gewerbeobjekt an Technik braucht.
Drei Angebote für Ihr Geschäft
Kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden, mit wem es weitergeht.