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Baustelle und wechselnde Standorte

Baustellenüberwachung: Kameraturm, Anlage oder Wachdienst vergleichen

Die Anbieter kennen Sie. Vergleichbar sind ihre Angebote trotzdem selten. Turmmiete, Kauf und Wachdienst werden nach völlig verschiedenen Größen gerechnet, deshalb stehen am Ende drei Zahlen nebeneinander, die nicht dasselbe meinen. Diese Seite zeigt, woraus sich jeder Weg zusammensetzt und welche Punkte auf jedem Angebot stehen müssen.

  • Drei Angebote für dieselbe Baustelle, mit derselben Laufzeit und demselben Starttermin
  • Geprüfte Anbieter für gemietete Kameratürme, feste Technik und Wachdienst
  • Wir vermitteln, wir verkaufen und installieren nicht selbst

Kostenlos und unverbindlich · über 1.000 Anfragen vermittelt · 4,3 von 5 aus 9 Bewertungen auf Trustpilot

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Was soll bei Ihnen abgesichert werden?

Wählen Sie Ihr Gebäude. Wir melden drei passende Anbieter zurück.

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Was auf Baustellen gestohlen wird

Gestohlen wird, was sich schnell laden und ohne Nachweis weiterverkaufen lässt. In der Praxis sind das immer dieselben Gruppen:

  • Metall und Kabel, vor allem Kupfer, dazu Leitungen, die bereits verlegt sind
  • Baumaschinen und Anbaugeräte, häufig nachts vom offenen Gelände gefahren
  • Akkuwerkzeug und Kleingeräte aus Containern und Bauwagen
  • Kraftstoff aus Maschinen und Tanks
  • Angeliefertes Material im Ausbau: Dämmung, Sanitärobjekte, Fliesen, Module für die Dachanlage

Der Schaden ist selten nur der Wiederbeschaffungswert. Teurer wird meist, was danach passiert: Das Gewerk steht, die Nachlieferung dauert, Folgegewerke rutschen, und am Ende hängt der Termin. Dazu kommen Vandalismus und unbefugtes Betreten, für das Sie als Bauherr oder ausführender Betrieb in der Verantwortung stehen.

Kritisch sind selten die Arbeitstage, sondern die Lücken: Wochenenden, Feiertage, Betriebsferien und jede Unterbrechung im Bauablauf. Und die Rohbauphase, solange das Gelände offen und noch keine Tür im Rahmen ist.

Eingezäunte Baustelle mit Container, Flutlicht und Kamera in der Dämmerung

Kameraturm mieten, Anlage kaufen oder Wachdienst

Drei Wege sind üblich. Sie schließen sich nicht aus: Viele Baustellen kombinieren einen gemieteten Turm mit einer Streife an Wochenenden.

Kameraturm mieten

Ein mobiler Mast mit mehreren Kameras wird angeliefert, aufgestellt und am Ende wieder abgeholt. Die Stromversorgung bringt er in der Regel selbst mit, über Akku, Solarmodul oder einen eigenen Generator, die Bilder gehen über Mobilfunk raus. Bewegt sich nachts etwas im überwachten Bereich, läuft eine Meldung auf. Meist prüft eine rund um die Uhr besetzte Stelle zuerst das Bild, bevor jemand angerufen wird. Fachleute nennen diesen Anschluss an eine besetzte Stelle Aufschaltung.

Anlage kaufen

Feste Kameras und Sensorik, montiert an Bestand, Zaun oder Container. Das setzt voraus, dass Strom und Netz vor Ort dauerhaft da sind. Sinnvoll ist der Kauf, wenn der Ort bleibt: Bauhof, Lagerplatz, ein Gelände, das über Jahre bebaut wird. Auf einer Baustelle mit sechs Monaten Laufzeit ist er meist der teurere Weg, weil die Technik danach irgendwo liegt.

Wachdienst

Personal vor Ort, entweder als Streife zu festen Zeiten oder als besetzter Posten. Der Vorteil liegt auf der Hand: Ein Mensch sieht auch, was keine Kamera sieht, und er ist sofort da. Der Nachteil ebenso: Pro Stunde ist das der teuerste Weg, und bezahlt werden die besetzten Stunden, nicht die Fläche. Deshalb steht der Wachdienst selten allein, sondern ergänzt die Technik dort, wo sie an ihre Grenze kommt.

Kameraturm mieten, Anlage kaufen und Wachdienst im Vergleich
  Turm mieten Anlage kaufen Wachdienst
Wonach gerechnet wird Standorte mal Mietdauer, plus Anfahrt und Aufbau Einmalige Anschaffung, danach laufender Betrieb Besetzte Stunden mal Stundensatz
Passt, wenn Der Standort wechselt und das Projekt endet Der Ort bleibt und Strom liegt an Ein Mensch vor Ort gebraucht wird, etwa am Wochenende
Der Punkt, der oft fehlt Umsetzen beim nächsten Bauabschnitt Wartung und wer den Betrieb danach übernimmt Zuschläge für Nacht, Wochenende und Feiertag

Wie Kameras aufgebaut sind, wo die Aufnahmen liegen und was Technik leisten kann, steht auf unserer Seite mit den Grundlagen zur Kameratechnik.

Woraus sich der Preis bei jedem Weg ergibt

Feste Beträge nennen wir hier nicht. Sie wären geraten, weil eine innerstädtische Baugrube mit vier Wochen Laufzeit und ein Gewerbepark über zwei Jahre nichts miteinander zu tun haben. Was Sie stattdessen brauchen, ist die Rechnung dahinter. Wenn Sie wissen, an welchen Stellschrauben ein Anbieter dreht, erkennen Sie in seinem Angebot sofort, was er weggelassen hat.

Gemieteter Turm

Den größten Hebel hat die Zahl der Türme, und die ergibt sich nicht aus der Quadratmeterzahl, sondern aus den Sichtlinien. Ein langgezogenes Grundstück mit einem Kran in der Mitte braucht mehr Standorte als eine freie Fläche gleicher Größe. Dazu kommen die Mietdauer, die Anfahrt, Auf- und Abbau, jedes Umsetzen im Projektverlauf und die Art der Versorgung. Solar ist günstiger im Betrieb, braucht aber Sonne und Platz, ein Generator will betankt werden. Den letzten großen Posten macht der Alarmweg aus: Nur eine Meldung an Ihr Telefon ist etwas anderes als eine besetzte Stelle, die zuerst das Bild prüft, und beides ist wieder etwas anderes als ein Wachdienst, der tatsächlich rausfährt.

Gekaufte Anlage

Hier steht der Betrag am Anfang: Technik plus Montage. Entscheidend für den Vergleich ist aber, was danach läuft. Wartung, Strom, Datenübertragung, die Überwachung rund um die Uhr und die Versicherung der Technik sind laufende Posten, die in einem Kaufangebot gern klein stehen. Rechnen Sie außerdem ehrlich, was die Anlage nach dem Projekt wert ist. Wenn sie ein zweites Mal aufgebaut wird, verschiebt das die Rechnung deutlich. Wenn nicht, ist der Kaufpreis Projektkosten.

Wachdienst

Die Rechnung ist die einfachste und wird trotzdem am häufigsten unterschätzt: Stundensatz mal besetzte Stunden. Der Stundensatz steigt nachts, am Wochenende und an Feiertagen, also genau dann, wenn Sie ihn brauchen. Zusätzlich zählt, ob eine Person genügt oder aus Sicherheitsgründen zwei fahren, und wie viele Kontrollgänge je Nacht vereinbart sind. Lassen Sie sich deshalb nicht den Monatspreis nennen, sondern den Stundensatz und die geplanten Stunden getrennt.

Eine belastbare Spanne kann Ihnen niemand seriös nennen, der die Baustelle nicht kennt. Genau dafür gibt es den Vergleich: Wir geben Ihre Eckdaten an drei geprüfte Anbieter und Sie bekommen drei gerechnete Angebote statt Richtwerte.

Drei Angebote für Ihre Baustelle

Eckdaten angeben, das dauert etwa zwei Minuten. Kostenlos und unverbindlich.

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Warum auf Baustellen meist gemietet wird

Weil die Technik an ein Projekt gebunden ist und nicht an eine Adresse. Sie steht wenige Monate, zieht mit dem Bauabschnitt weiter und wird danach nicht mehr gebraucht. Vier Gründe geben in der Praxis den Ausschlag:

  • 1 Die Technik wandert mit. Beim nächsten Bauabschnitt steht der Turm woanders, ohne dass Sie etwas montieren lassen müssen.
  • 2 Wartung, Austausch bei Defekt und meist auch die Versicherung der Technik liegen beim Anbieter. Fällt nachts eine Kamera aus, ist das sein Problem.
  • 3 Die Kosten lassen sich sauber dem Projekt zuordnen und in die Kalkulation einstellen, statt als Anschaffung über Jahre abgeschrieben zu werden.
  • 4 Zwischen zwei Projekten entsteht kein Aufwand. Gekaufte Türme müssen gelagert, gewartet und transportiert werden, und dafür ist im Betrieb selten jemand zuständig.

Umgekehrt gilt: Wo dauerhaft am selben Ort gesichert wird, kippt die Rechnung Richtung Kauf. Lassen Sie sich beides rechnen, dann sehen Sie, ab welcher Dauer das bei Ihrem Projekt der Fall ist.

Mobiler Kameraturm mit Solarmodul am Rand einer Baustelle

Was die Versicherung verlangt

Was gefordert wird, steht in Ihrem Vertrag und unterscheidet sich von Versicherer zu Versicherer. Häufig sind Diebstahlschäden auf Baustellen nur eingeschränkt gedeckt, und es sind Pflichten vereinbart, die Sie einhalten müssen: eine geschlossene Umzäunung, verschlossene Container, gesicherte Maschinen, manchmal auch eine Bewachung ab einer bestimmten Auftragssumme.

Drei Schritte ersparen Ärger. Erstens: vor der Beauftragung beim Versicherer nachfragen, was er anerkennt und was Sie nach einem Schaden nachweisen müssen. Zweitens: sich vom Anbieter schriftlich zusagen lassen, welche Aufzeichnungen und Protokolle Sie im Schadenfall bekommen und wie schnell. Drittens: die Absicherung dokumentieren, also Aufstellplan, Zeitraum und Alarmplan zu den Projektunterlagen nehmen. Ob und wie sich all das auf Ihren Beitrag auswirkt, entscheidet allein der Versicherer.

Datenschutz: was gegenüber Mitarbeitern gilt

Auf einer Baustelle sind die eigenen Leute und die der Nachunternehmer mit im Bild. Damit gelten strengere Regeln als am Einfamilienhaus. Sechs Punkte, an denen sich ein Aufbau in der Praxis messen lassen muss:

  • 1 Zweck ist der Schutz vor Diebstahl und vor unbefugtem Betreten, nicht die Kontrolle von Verhalten oder Leistung. Eine dauerhafte Beobachtung von Arbeitsplätzen scheidet damit aus.
  • 2 Im Bild ist das eigene Baufeld. Nachbargrundstücke, Gehwege und Straßen gehören nicht dazu. Lassen Sie sich zeigen, wie solche Bereiche im System ausgeblendet werden, und lassen Sie es abnehmen, nachdem der Turm steht.
  • 3 Aufenthalts-, Pausen- und Umkleidecontainer bleiben ohne Kamera. Das gilt auch dann, wenn dort nebenbei Material steht.
  • 4 Beschäftigte der Nachunternehmer sind mit im Bild, ohne bei Ihnen angestellt zu sein. Die Information darüber gehört in die Baustellenordnung und in die Einweisung, und die Nachunternehmer sollten sie an ihre Leute weitergeben.
  • 5 Hinweisschilder an allen Zugängen, eine kurze Speicherdauer und eine klare Regel, wer Aufnahmen sehen darf. Dazu ein festgelegter Weg, wie Aufnahmen nach einem Vorfall herausgegeben werden.
  • 6 Gibt es einen Betriebsrat, hat er bei technischen Einrichtungen mitzureden, die Verhalten oder Leistung erfassen können. Ihn früh einzubinden spart eine ganze Runde.

Das ist eine Orientierung und keine Rechtsberatung. Lassen Sie den geplanten Aufbau im Einzelfall fachlich prüfen, bevor der erste Turm steht.

Angebote vergleichbar machen

Der häufigste Grund, warum drei Angebote nicht vergleichbar sind, ist nicht der Preis. Es ist, dass sie unterschiedliche Leistungen beschreiben. Der eine rechnet das Umsetzen mit ein, der andere stellt es einzeln in Rechnung. Der eine schickt im Alarmfall jemanden raus, der andere eine Benachrichtigung. Beides heißt im Angebot Baustellenüberwachung.

Lassen Sie deshalb auf jedem Angebot dieselben acht Punkte ausweisen. Diese Liste können Sie als Anlage mitschicken:

  1. 1 Was im Mietpreis enthalten ist Technik, Stromversorgung, Datenübertragung, Wartung, Austausch bei Defekt, Versicherung der Technik. Alles, was hier nicht ausdrücklich dasteht, kommt später als eigene Position dazu.
  2. 2 Anfahrt, Aufbau und Abbau Einmalig oder je Einsatz, im Mietpreis oder getrennt. Fragen Sie auch, wer die Fläche für den Turm herrichtet und ob Kranhilfe nötig ist.
  3. 3 Umsetzen bei neuen Bauabschnitten Wie viele Umsetzungen sind enthalten, was kostet jede weitere, wie viel Vorlauf braucht der Anbieter, und entsteht dabei eine Lücke in der Überwachung. Bei mehreren Bauabschnitten entscheidet dieser Punkt oft mehr über die Endsumme als der Monatspreis.
  4. 4 Laufzeit und Verlängerung Mindestdauer, Abrechnungstakt nach Woche oder Monat, Bedingungen für eine Verlängerung bei Bauverzug und für eine vorzeitige Rückgabe, wenn es schneller geht. Bauzeiten verschieben sich, das sollte im Angebot vorgesehen sein.
  5. 5 Der Reaktionsweg im Alarmfall Der größte Preisunterschied zwischen zwei sonst gleichen Angeboten. Wer nimmt den Alarm an, wird das Bild vorher von einem Menschen geprüft, wer wird in welcher Reihenfolge angerufen, fährt jemand zur Baustelle und in welcher Zeit. Dazu: Was gilt als Fehlalarm und wird er zusätzlich berechnet.
  6. 6 Abdeckung als Plan, nicht als Zahl Lassen Sie sich einen Aufstellplan mit den Sichtbereichen geben. Die Zahl der Kameras sagt nichts darüber aus, ob die Zufahrt und der Materiallagerplatz wirklich im Bild sind. Wichtig ist auch, was bei Nacht, Nebel und Regen noch erkennbar ist.
  7. 7 Dokumentation für den Schadenfall Speicherdauer, wer nach einem Vorfall wie schnell und in welcher Form die Aufnahmen bekommt, und ob ein Protokoll über Alarme und Einsätze geführt wird. Das ist der Teil, der gegenüber Versicherer und Polizei zählt, und er fehlt in Angeboten am häufigsten.
  8. 8 Ansprechpartner und Erreichbarkeit Eine benannte Person für das Projekt, eine Nummer außerhalb der Bürozeiten und eine Frist, in der eine Störung behoben wird. Auf einer Baustelle ist das keine Nebensache.

Der Schritt, der aus drei Angeboten drei Zahlen macht

Schicken Sie allen Anbietern dieselbe Beschreibung der Baustelle, dieselbe Laufzeit und denselben Starttermin. Rechnen Sie am Ende jede Summe auf eine Woche um, einschließlich Anfahrt, Aufbau, Abbau und der geplanten Umsetzungen. Erst dann stehen drei Zahlen nebeneinander, die dasselbe meinen. Wir übernehmen den ersten Teil für Sie: Ihre Eckdaten gehen einmal raus, drei geprüfte Anbieter rechnen dieselbe Aufgabe.

So läuft die Anfrage

  1. 1 Baustelle als Objekttyp wählen und Kontaktdaten hinterlassen. Dauert etwa zwei Minuten.
  2. 2 Wir ordnen die Anfrage passenden Partnern zu. Es melden sich höchstens drei Anbieter, mehr werden es nicht.
  3. 3 Sie vergleichen die Angebote entlang der acht Punkte oben und entscheiden, mit wem Sie weitermachen. Oder Sie lassen es. Beides ist in Ordnung.

Geht es nicht um eine Baustelle, sondern um ein ortsfestes Objekt: Filiale, Lager und Halle brauchen anderen Schutz. Im Ratgeber steht außerdem, was ein Gewerbeobjekt an Technik braucht. Nach welchen Kriterien wir Anbieter aufnehmen, steht unter Über uns. Hintergrund zu Technik, Kosten und Recht finden Sie im Ratgeber.

Häufige Fragen

Häufige Fragen von Bauleitern und Projektverantwortlichen

Kurz beantwortet, damit Sie die Angebote schneller einordnen können.

Was brauche ich auf der Baustelle für einen Kameraturm?
Klären Sie vor der Beauftragung vier Punkte: die Stromversorgung am Standort, den Mobilfunkempfang für die Übertragung, die Zufahrt für das Fahrzeug, das den Turm bringt, und wer auf- und wieder abbaut. Viele Mietlösungen bringen Versorgung und Übertragung selbst mit, über Akku, Solarmodul oder einen eigenen Generator. Selbstverständlich ist das aber nicht. Fragen Sie es in jedem Angebot ausdrücklich ab, sonst rechnen die Anbieter unterschiedliche Leistungen und die Preise sind nicht vergleichbar.
Was kostet die Überwachung einer Baustelle?
Einen Pauschalpreis gibt es nicht, und wir nennen bewusst keinen Betrag, weil sich Baustellen zu stark unterscheiden. Den Preis bestimmen bei einem gemieteten Turm die Zahl der Standorte, die Mietdauer, Anfahrt sowie Auf- und Abbau, jedes Umsetzen bei einem neuen Bauabschnitt und die Frage, ob im Alarmfall nur eine Meldung verschickt wird oder jemand rausfährt. Beim Kauf stehen Anschaffung und Montage am Anfang, danach laufen Wartung, Strom, Datenübertragung und die Überwachung rund um die Uhr weiter. Beim Wachdienst zählen die besetzten Stunden und die Zuschläge für Nacht, Wochenende und Feiertage. Wir holen drei Angebote für Ihre Baustelle ein, damit Sie echte Zahlen statt Richtwerte vergleichen.
Warum wird auf Baustellen meist gemietet statt gekauft?
Weil die Technik an ein Projekt gebunden ist und nicht an eine Adresse. Sie steht wenige Monate, zieht mit dem Bauabschnitt weiter und wird danach nicht mehr gebraucht. Bei Miete wandert sie mit, Wartung und Austausch liegen üblicherweise beim Anbieter, und die Kosten lassen sich dem Projekt direkt zuordnen. Kaufen lohnt sich dort, wo dauerhaft am selben Ort gesichert wird, etwa auf einem Bauhof, einem Lagerplatz oder bei einem Projekt über mehrere Jahre. Lassen Sie sich beides rechnen, dann sehen Sie, ab welcher Dauer es kippt.
Fährt im Alarmfall jemand raus oder kommt nur eine Meldung?
Beides ist üblich, und genau hier liegt der größte Preisunterschied zwischen zwei Angeboten, die sonst gleich aussehen. Fragen Sie in jedem Angebot nach: Wer nimmt den Alarm an, wird das Bild vorher von einem Menschen geprüft, wer wird in welcher Reihenfolge angerufen, fährt jemand zur Baustelle und innerhalb welcher Zeit. Lassen Sie sich außerdem sagen, was bei einem Fehlalarm passiert und ob er zusätzlich berechnet wird. Ohne diese Angaben vergleichen Sie zwei verschiedene Leistungen.
Was passiert, wenn die Technik im nächsten Bauabschnitt woanders stehen muss?
Das ist der Normalfall auf einer Baustelle und der Punkt, der in Angeboten am häufigsten fehlt. Lassen Sie sich schriftlich geben, wie viele Umsetzungen im Preis enthalten sind, was jede weitere kostet, wie viel Vorlauf der Anbieter braucht und ob während des Umsetzens eine Lücke in der Überwachung entsteht. Bei einem Bauablauf mit mehreren Abschnitten entscheidet dieser Punkt oft mehr über die Endsumme als der Monatspreis.
Was verlangt die Versicherung auf einer Baustelle?
Was gefordert wird, steht in Ihrem Vertrag und unterscheidet sich von Versicherer zu Versicherer. Häufig sind Diebstahlschäden auf Baustellen nur eingeschränkt gedeckt, und es sind Pflichten vereinbart, etwa eine geschlossene Umzäunung, verschlossene Container oder gesicherte Maschinen. Fragen Sie vor der Beauftragung bei Ihrem Versicherer nach, was anerkannt wird und was Sie nach einem Schaden nachweisen müssen. Lassen Sie sich vom Anbieter schriftlich zusagen, welche Aufzeichnungen und Protokolle Sie im Schadenfall bekommen und wie schnell. Ob und wie sich die Absicherung auf Ihren Beitrag auswirkt, entscheidet allein der Versicherer.
Dürfen die Kameras auch die eigenen Leute und die Nachunternehmer filmen?
Zweck der Anlage ist der Schutz vor Diebstahl und vor unbefugtem Betreten, nicht die Kontrolle von Verhalten oder Leistung. Eine dauerhafte Beobachtung von Arbeitsplätzen scheidet damit aus. Nachbargrundstücke, Gehwege und Straßen dürfen nicht im Bild sein, Aufenthalts- und Umkleidecontainer bleiben ohne Kamera. Beschäftigte von Nachunternehmern sind mit im Bild, deshalb gehört die Information darüber in die Baustellenordnung und in die Einweisung. Hinweisschilder an den Zugängen, eine kurze Speicherdauer und eine klare Regel, wer Aufnahmen sehen darf, gehören dazu. Gibt es einen Betriebsrat, hat er bei technischen Einrichtungen mitzureden, die Verhalten oder Leistung erfassen können. Das ist eine Orientierung und keine Rechtsberatung: Lassen Sie den geplanten Aufbau im Einzelfall fachlich prüfen.
Wie mache ich drei Angebote wirklich vergleichbar?
Schicken Sie allen Anbietern dieselbe Beschreibung der Baustelle, dieselbe Laufzeit und denselben Starttermin. Lassen Sie auf jedem Angebot dieselben Punkte ausweisen: was im Mietpreis enthalten ist, Anfahrt sowie Auf- und Abbau, Zahl der enthaltenen Umsetzungen, Laufzeit und Abrechnungstakt, der Reaktionsweg im Alarmfall, die tatsächlich abgedeckte Fläche als Aufstellplan statt als Zahl von Kameras, und die Dokumentation für den Schadenfall. Rechnen Sie zum Schluss jede Summe auf eine Woche um. Erst dann stehen drei Zahlen nebeneinander, die dasselbe meinen.
Wie läuft die Anfrage bei immosicher24 ab?
Sie wählen Baustelle als Objekttyp und hinterlassen Ihre Kontaktdaten, das dauert etwa zwei Minuten. Wir ordnen die Anfrage passenden Partnern zu, es melden sich höchstens drei Anbieter, mehr werden es nicht. Wir verkaufen und installieren nicht selbst, sondern vermitteln. Der Vergleich ist kostenlos und unverbindlich, Sie entscheiden, mit wem Sie weitermachen.

Welche Baustelle sollen wir absichern?

Kostenlos und unverbindlich. Wen Sie am Ende beauftragen, entscheiden Sie.

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