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Alarmanlage für die Wohnung: drei geprüfte Anbieter vergleichen

Eine Alarmanlage für die Wohnung ist eine andere Aufgabe als eine Anlage fürs Haus. Es gibt weniger Fenster und Türen zu sichern, dafür mehr Fragen: Was ist in einer Mietwohnung überhaupt erlaubt? Geht das ohne Bohren? Und was passiert beim Umzug? Wir sind ein Vergleichsportal, kein Anbieter. Wir verkaufen nichts und bauen nichts ein. Sie sagen uns, was abgesichert werden soll, und bekommen drei Angebote geprüfter Fachbetriebe, die Sie in Ruhe nebeneinanderlegen können.

Auf dieser Seite steht, was in einer Wohnung anders läuft, was Sie mit der Vermieterin oder dem Vermieter abstimmen sollten, welche Lösungen ohne Eingriff in die Bausubstanz auskommen und mit welchen Beträgen Sie rechnen sollten.

  • Drei Angebote statt eines einzelnen Hausbesuchs
  • Anbieter, die auch in Mietwohnungen arbeiten
  • Sie entscheiden, ob und mit wem es weitergeht
Schritt 1 von 2 ≈ 2 Min

Welche Wohnung sollen wir absichern?

Ein Klick genügt. Wir melden drei passende Anbieter zurück.

DSGVO-konform Sichere Übermittlung
Ausgangslage

Was in einer Wohnung anders ist als im Haus

Der wichtigste Unterschied ist nicht die Technik, sondern die Lage. In einem Haus sind alle Seiten von außen erreichbar, in einer Wohnung meist nur eine. Dafür teilen Sie sich das Gebäude mit anderen, und das verändert sowohl die Planung als auch die Frage, was Sie allein entscheiden dürfen.

Wohnungstür mit Funk-Magnetkontakt am Türrahmen

Weniger Öffnungen, eine entscheidende Tür

Ab dem ersten Obergeschoss führt der Weg in eine Wohnung fast immer über die Wohnungstür. Das macht die Anlage kleiner und günstiger als im Haus, weil deutlich weniger Fenster gesichert werden müssen. Im Erdgeschoss sieht die Rechnung anders aus, dazu weiter unten mehr.

Das Treppenhaus gehört allen

Alles, was innerhalb Ihrer vier Wände bleibt, entscheiden Sie. Sobald etwas außen an der Tür, im Treppenhaus oder an der Fassade angebracht wird, ist es gemeinschaftlicher Bereich, und dann reden andere mit. Das gilt in der Miete wie im Eigentum und ist der Punkt, an dem die meisten Planungen ins Stocken geraten.

Funk ist praktisch gesetzt

Leitungen in die Wand zu legen, ist in einer bewohnten Wohnung kaum ein Thema und in der Miete ohnehin nicht. Deshalb arbeiten fast alle Anlagen in Wohnungen per Funk: Die Bauteile senden an die Zentrale, es wird nichts aufgestemmt, der Einbau ist meist an einem Tag erledigt.

Ein Umzug ist eingeplant

Viele bleiben nicht dauerhaft in derselben Wohnung. Eine Funkanlage lässt sich abnehmen und am neuen Wohnort wieder aufbauen, manchmal mit ein paar zusätzlichen Sensoren. Fragen Sie in den Angeboten danach, was ein Umzug der Anlage kostet. Die Antworten fallen sehr unterschiedlich aus.

Wohnen Sie nicht in einer Wohnung, sondern in einem Reihen-, Doppel- oder Einfamilienhaus, dann gilt eine andere Rechnung: mehr Fenster, mehr Türen, mehr erreichbare Seiten. Im freistehenden Haus sieht die Planung anders aus, dort steht, wie eine Anlage aufgebaut ist und wann sich Kabel statt Funk lohnt.

Miete und Eigentum

Eigentum oder Miete: was der Vermieter erlauben muss

Das ist die häufigste Frage auf dieser Seite, und sie lässt sich mit einer einfachen Faustregel beantworten: Was sich spurlos wieder entfernen lässt, ist in aller Regel Ihre Sache. Was gebohrt, verschraubt oder außerhalb der Wohnung angebracht wird, stimmen Sie vorher ab. Wir sind keine Rechtsberatung und dürfen keine Rechtsauskunft geben. Einzelfälle werden unterschiedlich beurteilt, und maßgeblich ist am Ende Ihr Mietvertrag.

Was in der Regel ohne Rückfrage geht

Eine Funkzentrale, die auf einer Kommode steht und in eine Steckdose gestöpselt wird. Sensoren, die auf Fensterrahmen oder Türblatt geklebt werden. Eine Sirene im Inneren der Wohnung. Bedienung über App oder einen Schlüsselanhänger. All das bleibt innerhalb Ihrer Wohnung, greift nicht in die Bausubstanz ein und geht beim Auszug wieder mit. Prüfen Sie trotzdem, ob in Ihrem Mietvertrag eine Klausel steht, die Einbauten allgemein regelt.

Was Sie vorher abstimmen sollten

Alles, was Löcher hinterlässt oder nach außen sichtbar wird: Bohrungen in Fenster- und Türrahmen, eine Sirene an der Fassade, eine Kamera am Hauseingang, eine Klingelanlage mit Kamera, Technik im Treppenhaus oder im Keller. Bei einer Eigentumswohnung kommt hinzu, dass Fassade, Fenster, Wohnungstür und Treppenhaus in vielen Fällen zum gemeinschaftlichen Eigentum gehören. Dann entscheidet nicht die Vermieterin oder der Vermieter, sondern die Eigentümergemeinschaft.

Wie Sie die Zustimmung sauber einholen

Fragen Sie schriftlich und konkret, nicht allgemein. Ein Satz wie „Ich möchte eine Alarmanlage einbauen" führt zu Rückfragen, eine kurze Aufstellung nicht: welche Bauteile wo angebracht werden, ob gebohrt wird, wie befestigt wird und dass Sie beim Auszug zurückbauen. Die Anbieter, die wir vermitteln, liefern Ihnen diese Angaben auf Wunsch mit dem Angebot. Ein schriftliches Ja ist mehr wert als ein Nicken am Telefon, weil bei einem Eigentümerwechsel niemand mehr weiß, was einmal besprochen wurde.

Was beim Auszug passiert

Planen Sie den Rückbau von Anfang an mit. Geklebte Sensoren lassen sich in der Regel rückstandsfrei lösen, Bohrlöcher müssen Sie verschließen. Wenn Sie die Technik nicht kaufen, sondern gegen eine monatliche Zahlung nutzen, klären Sie vor der Unterschrift, was bei einem Umzug gilt und wie lange Sie gebunden sind. Diese Punkte gehören in den Vergleich der drei Angebote, nicht in ein Gespräch nach der Unterschrift.

Technik

Lösungen ohne Bohren

Für die elektronische Absicherung einer Wohnung ist Bohren in den meisten Fällen nicht nötig. Die Bauteile sind klein, batteriebetrieben und werden geklebt oder geklemmt. Wichtig ist, den Unterschied zu kennen: Diese Technik meldet einen Einbruchversuch, sie hält niemanden auf. Wer zusätzlich mechanisch verstärken möchte, braucht andere Bauteile, die wir nicht vermitteln.

Klebbarer Funksensor am Fensterrahmen einer Mietwohnung

Fenster und Balkontür ohne Bohren sichern

Auf den Rahmen geklebte Sensoren erkennen, ob ein Fenster geöffnet oder gekippt ist. Auf der Scheibe sitzende Sensoren reagieren auf Glasbruch, weitere auf Erschütterung, also auf den Versuch, ein Fenster aufzuhebeln. Alle senden per Funk an die Zentrale. Für eine Wohnung reicht das in aller Regel aus, weil nur wenige Öffnungen überhaupt erreichbar sind. Ein Fachbetrieb sagt Ihnen nach einem Blick auf den Grundriss, welche Öffnungen das sind.

Die Wohnungstür sichern

Die Wohnungstür ist der wichtigste Punkt, besonders in den oberen Etagen. Elektronisch läuft das über zwei Bauteile: eines am Türblatt, das registriert, wenn die Tür geöffnet wird, und eines, das auf Erschütterung reagiert. Dazu gehört eine Sirene im Flur. In einem Mehrfamilienhaus wirkt sie schneller als in einem freistehenden Haus, weil Nachbarn sie hören. Alles, was außen an der Tür oder im Treppenhaus angebracht werden soll, gehört in die Abstimmung aus dem Abschnitt darüber.

Wo geklebte Lösungen an Grenzen kommen

Klebeflächen halten nicht überall gleich gut. Alte Lackschichten, raue Holzrahmen, stark verschmutzte oder feuchte Flächen und große Temperaturunterschiede an der Balkontür sind die üblichen Stolperstellen. Dazu kommt, dass Funkstrecken durch dicke Wände schwächer werden und Batterien alle paar Jahre gewechselt werden wollen. Beides ist lösbar, wenn jemand die Anlage einmal fachgerecht geplant hat, statt sie nach Gefühl zu verteilen.

Die Wohnungstür ist der häufigste Weg hinein: Welche Arten der Türsicherung es gibt, steht im Ratgeber.

Lage

Erdgeschoss und Balkontür

Eine Erdgeschosswohnung wird geplant wie ein kleines Haus, eine Wohnung im dritten Stock wie eine einzelne Tür. Zwischen diesen beiden Fällen liegt der größte Teil des Preisunterschieds, den Sie in den Angeboten sehen werden.

Abschließbare Balkontür einer Erdgeschosswohnung

Im Erdgeschoss zählt jede Öffnung

Fenster, Balkontür, Terrassentür und häufig auch ein Kellerfenster sind ohne Hilfsmittel erreichbar. Hier lohnt es sich, alle Öffnungen aufzunehmen und zusätzlich einen Sensor im Raum zu setzen, der auf Bewegung reagiert. Fragen Sie in den Angeboten nach, ob wirklich jede Öffnung erfasst ist. Genau hier unterscheiden sich zwei Angebote für dieselbe Wohnung oft um mehrere hundert Euro.

Die Balkontür ist die große Fläche

Balkon- und Terrassentüren sind breit, verglast und liegen oft weniger einsehbar als die Straßenseite. Sinnvoll sind daher zwei Signale statt eines: ein Sensor, der das Öffnen erkennt, und einer, der auf Glasbruch oder Erschütterung reagiert. So fällt auch der Versuch auf, die Tür aufzuhebeln, statt sie zu öffnen.

Auch oben gibt es erreichbare Stellen

Ein Balkon über einem Vordach, einer Garage oder einem Anbau ist erreichbar, ebenso eine Wohnung neben einem eingerüsteten Nachbarhaus. Dachfenster in der obersten Etage gehören ebenfalls auf die Liste. Das ändert selten die ganze Planung, aber es entscheidet über zwei oder drei zusätzliche Sensoren.

Was im Innenbereich sinnvoll ist

Ein Sensor im Flur erkennt Bewegung, egal über welchen Weg jemand hereingekommen ist. In einer kleinen Wohnung genügt oft ein einziger. Wenn Haustiere in der Wohnung leben, sagen Sie das im Vergleich dazu: Dafür gibt es Bauteile, die kleine Tiere ausblenden, und ohne diesen Hinweis planen Anbieter sie nicht ein.

Kosten

Was es in der Wohnung kostet

Eine Funkalarmanlage für eine Wohnung liegt in der Anschaffung meist zwischen 800 und 1.500 Euro. Dazu kommen monatlich etwa 25 bis 75 Euro, wenn Überwachung und Wartung enthalten sein sollen. Wer mieten statt kaufen will, startet bei rund 99 Euro im Monat, dann bleibt die Technik beim Anbieter.

Den Ausschlag geben zwei Dinge: die Etage und die Anzahl der Öffnungen, die gesichert werden. Eine Wohnung im dritten Stock mit einer Tür und zwei Fenstern liegt am unteren Rand der Spanne, eine Erdgeschosswohnung mit Terrassentür am oberen. Achten Sie beim Vergleich darauf, dass alle drei Angebote von derselben Anzahl Sensoren ausgehen, sonst vergleichen Sie zwei verschiedene Anlagen.

Richtwerte aus dem deutschen Markt, Stand September 2026. Was Ihre Absicherung kostet, hängt von Grundriss, Etage und gewünschtem Leistungsumfang ab. Eine belastbare Zahl bekommen Sie erst mit einem Angebot auf Ihre Wohnung.

Wie sich der Preis im Einzelnen zusammensetzt, erklärt der Ratgeber-Beitrag Womit Sie bei den Kosten rechnen sollten.

Dieselben Richtwerte samt Einordnung finden Sie in der Kostenübersicht auf der Startseite. Weitere Beiträge zu Technik, Recht und Einbruchschutz sammeln wir im Ratgeber.

Was kostet es bei Ihnen?

Wohnung wählen, drei Angebote erhalten. Kostenlos und unverbindlich.

DSGVO-konform Sichere Übermittlung
Ablauf

So läuft die Vermittlung ab

Wir vermitteln Anfragen, mehr nicht. Was danach passiert, entscheiden Sie. Über 1.000 Anfragen sind auf diesem Weg bereits an geprüfte Anbieter gegangen.

  1. 1

    Wohnung angeben

    Ein Klick auf die Kachel, dann ein paar Angaben zur Wohnung, etwa Etage und Anzahl der Fenster. Das dauert rund zwei Minuten und kostet nichts.

  2. 2

    Drei Anbieter melden sich

    Es melden sich höchstens drei geprüfte Anbieter, in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Mehr werden es nicht, und Ihre Daten gehen an niemanden sonst.

  3. 3

    In Ruhe vergleichen

    Sie legen die Angebote nebeneinander und entscheiden selbst, ob und mit wem es weitergeht. Eine Nachricht an uns genügt, wenn wir die Vermittlung stoppen sollen.

Bezahlt werden wir vom Anbieter, wenn aus einer Anfrage ein Auftrag wird. Auf Ihren Preis wirkt sich das nicht aus, und Anbieter können sich bei uns keine Platzierung kaufen. Wie wir Anbieter auswählen und prüfen, steht in unserer Methodik.

Auch ohne Technik lässt sich einiges tun. Im Ratgeber steht, was Einbrecher im Mehrfamilienhaus tatsächlich abschreckt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Alarmanlage in der Wohnung

Die Fragen, die uns zur Wohnung am häufigsten gestellt werden. Falls Ihre nicht dabei ist, schreiben Sie uns.

Welche Alarmanlage ist für eine Mietwohnung geeignet?
In einer Mietwohnung ist eine Funkanlage die naheliegende Wahl, weil sie ohne Eingriff in die Bausubstanz auskommt und beim Umzug mitgeht. Alles, was gebohrt oder verlegt wird, sollten Sie vorher mit der Vermieterin oder dem Vermieter abstimmen. Einige Anbieter haben Mietmodelle im Programm, bei denen die Technik nicht gekauft wird. Achten Sie darauf, dass sich die Anlage rückstandsfrei abnehmen lässt, dann ist auch der Auszug unproblematisch.
Braucht eine Alarmanlage in der Mietwohnung die Zustimmung des Vermieters?
Als Faustregel gilt: Was innerhalb der Wohnung steht, geklebt oder geklemmt wird und sich spurlos entfernen lässt, ist in der Regel Ihre Sache. Sobald in Fenster- oder Türrahmen gebohrt, etwas an der Fassade befestigt oder im Treppenhaus montiert wird, ist eine vorherige Abstimmung nötig, bei einer Eigentumswohnung zusätzlich die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft. Einzelfälle werden unterschiedlich beurteilt. Sehen Sie in Ihren Mietvertrag und holen Sie sich im Zweifel rechtlichen Rat, wir dürfen keine Rechtsauskunft geben.
Gibt es eine Fenstersicherung ohne Bohren?
Ja. Für die elektronische Absicherung gibt es Sensoren, die auf Rahmen oder Scheibe geklebt werden und per Funk an die Zentrale senden. Sie erkennen, wenn ein Fenster geöffnet wird, wenn daran gerüttelt wird oder wenn Glas bricht. Wichtig ist der Unterschied zur Mechanik: Ein geklebter Sensor hält niemanden auf, er meldet. Wer das Fenster zusätzlich mechanisch verstärken will, braucht dafür andere Bauteile, die wir nicht vermitteln.
Wie lässt sich die Wohnungstür zusätzlich sichern?
Elektronisch läuft das über einen Sensor am Türblatt, der das Öffnen registriert, und einen zweiten, der auf Erschütterung reagiert, also auf den Versuch, die Tür aufzuhebeln. Dazu kommt eine Sirene im Flur, die im Mehrfamilienhaus schnell für Aufmerksamkeit sorgt. Alles, was außen an der Tür oder im Treppenhaus angebracht wird, stimmen Sie vorher ab, weil das Treppenhaus zum gemeinschaftlichen Bereich gehört.
Was kostet eine Alarmanlage für eine Wohnung?
Eine Funkalarmanlage für eine Wohnung liegt in der Anschaffung meist zwischen 800 und 1.500 Euro. Dazu kommen monatlich etwa 25 bis 75 Euro, wenn Überwachung und Wartung enthalten sein sollen. Wer mieten statt kaufen möchte, startet bei rund 99 Euro im Monat. Das sind Richtwerte aus dem deutschen Markt, Stand September 2026. Was Ihre Wohnung kostet, sagt Ihnen erst ein Angebot auf Ihren Grundriss.
Lohnt sich eine Alarmanlage in einer Wohnung im Obergeschoss?
Im Obergeschoss ist die Wohnungstür in aller Regel der einzige leicht erreichbare Zugang, deshalb fällt die Anlage kleiner aus als im Erdgeschoss. Prüfen sollten Sie trotzdem, ob ein Balkon über ein Vordach, eine Garage oder ein Gerüst erreichbar ist und ob Dachfenster offen stehen. Eine kleine Anlage an Tür und den erreichbaren Öffnungen reicht dann meist aus und kostet entsprechend weniger.

Welche Wohnung sollen wir absichern?

Kostenlos und unverbindlich. Wen Sie am Ende beauftragen, entscheiden Sie.

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