Kurz gefasst: Eine Telenot Alarmanlage stammt von einem Hersteller aus Aalen und wird nach dessen Angaben über autorisierte Stützpunkte verkauft, also über zertifizierte Fachbetriebe, die planen, montieren und warten. Für das Einfamilienhaus kommen vor allem zwei Zentralen in Frage: die kleinere compact easy und die complex 200H, die VdS als Gerät der Klasse A anerkannt hat. Eine Rolle spielt diese Anerkennung, wenn Ihre Versicherung eine geprüfte Anlage mit Nachweis verlangt.
Wer hinter Telenot steht
Telenot wurde nach eigenen Angaben 1968 in Aalen gegründet und ist bis heute ein Familienunternehmen. Verkauft wird über sogenannte autorisierte Stützpunkte, laut Hersteller ein Netzwerk zertifizierter Fachbetriebe. Sie übernehmen nach Herstellerangaben Planung, Montage, Inbetriebnahme, Wartung und einen Service rund um die Uhr. Einen Betrieb in Ihrer Nähe finden Sie über die Fachbetriebssuche auf der Telenot-Website, auf Wunsch gefiltert nach VdS-Anerkennung.
immosicher24 verkauft und installiert selbst nichts und ist kein Telenot-Stützpunkt. Ob einer der Betriebe, die sich über uns bei Ihnen melden, eine Telenot Alarmanlage verbaut, steht in seinem Angebot.
Welche Telenot Alarmanlage zu welchem Haus passt
Die Zentrale ist das Gehirn der Anlage. Sie nimmt die Signale von Türen, Fenstern und Bewegungssensoren an und entscheidet, ob Alarm ausgelöst wird. Telenot führt nach eigenen Angaben aktuell drei Zentralen:
| Zentrale | Einsatz laut Telenot | Weitere Angaben von Telenot |
|---|---|---|
| compact easy | Privathaushalte und kleines Gewerbe | Gerätepaket mit Touch-Bedienteil, zwei getrennt schaltbare Bereiche |
| complex 200H | Haus und Gewerbe | über 1.500 anschließbare Komponenten, Sicherheitsgrad 2 nach der europäischen Norm für Einbruch- und Überfallmeldeanlagen (EN 50131), VdS-Klasse A |
| hiplex 8400H | Gewerbe, Industrie, öffentliche Hand | Sicherheitsgrad 3 nach derselben Norm |
Für ein Einfamilienhaus kommen nach dieser Einteilung compact easy und complex 200H in Frage. In der Praxis geben drei Dinge den Ausschlag: die Größe des Hauses, die Zahl der Bereiche, die Sie getrennt scharf schalten wollen, etwa Erdgeschoss und Einliegerwohnung, und die Frage, ob Ihre Versicherung eine VdS-anerkannte Zentrale verlangt.
Kabel, Bus oder Funk: Neubau ist nicht gleich Bestand
Telenot-Komponenten werden nach Herstellerangaben auf drei Wegen angeschlossen: per Funk, über klassische Kabel oder über ein eigenes Bussystem, bei dem viele Geräte an einer gemeinsamen Leitung hängen. Im Neubau oder bei einer Kernsanierung lassen sich Leitungen ohne großen Aufwand verlegen, bevor die Wände geschlossen sind. Im bewohnten Haus ist Funk meist der kürzere Weg, weil keine Schlitze geklopft werden müssen. Viele Anlagen mischen beides. Lassen Sie sich vom Stützpunkt erklären, welche Teile verkabelt und welche per Funk angebunden werden, und warum.